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SPD begrüßt die Rückkehr zur Vernunft - JFS Baumaßnahmen sollen finanzierbar bleiben

Veröffentlicht am 18.05.2018, 10:00 Uhr     Druckversion

Klaus-Dieter Hinck

Bad Bramstedt. Die Bad Bramstedter Sozialdemokraten begrüßen, dass die jüngste Kostensteigerung bei den geplanten Baumaßnahmen an der Jürgen-Fuhlendorf-Schule nun auch die anderen Parteien wachgerüttelt hat und die bisherigen Pläne überdacht werden sollen.

Der Planer stellte am Donnerstag im Ausschuss für Bau und Verkehr eine detaillierte Kostenkalkulation vor, die die Gesamtausgaben für das Projekt auf über 2 Mio. Euro schätzt. Das rief parteiübergreifend Erstaunen hervor und den Ruf nach Einsparungen und Alternativen.

Klaus-Dieter Hinck, Ortsvereinsvorsitzender der SPD: „Es ist sehr auffällig, dass dieser Umschwung im Denken bei CDU, FDP und Grünen nur wenige Tage nach der  Kommunalwahl erfolgt. Da könnte man auch von Wählertäuschung sprechen. Aber wir wollen das nicht beklagen, wenn es jetzt eine Rückkehr zu vernünftigen Lösungsansätzen gibt.“
Die SPD hatte bereits vor Monaten gefordert, dass alternative Planungen erfolgen mögen und vorhandene Bausubstanz nicht unnötig vernichtet wird. Damit sind vor allem die Fahrradständer und Pflasterungen gemeint, die der Planer bislang abreißen bzw. großflächig entfernen und neu verlegen lassen will.

Zudem musste der Planer bei der bisher angeblich stets im Vordergrund stehenden Verkehrssicherheit auf Nachfrage der SPD im Ausschuss bekennen, dass sein Konzept weder mit Verkehrsplanern noch mit der Verkehrsaufsicht des Kreises abgestimmt sei. Es ging um die konkrete Frage, warum mehrere dicht nebeneinanderliegende Zufahrten vom Düsternhoop über den Gehweg zu den neuen Parkflächen die Verkehrssicherheit erhöhten - doch diese blieb unbeantwortet. Es ist also in keiner Weise gewährleistet, dass die bisherigen Pläne überhaupt ein Mehr an Verkehrssicherheit brächten, geschweige denn genehmigungsfähig seien. SPD-Fraktionssprecher Jan-Uwe Schadendorf: „Das ist einfach Unding nach über einem Jahr Planung und Beratungen. Solche Fragen gehören doch wohl geklärt, bevor man Beschlüsse von uns erwartet.“

Die SPD hofft, dass die weiteren Beratungen nun zu einer schnellen Lösung zum Thema Verkehrssicherheit führen und eine deutliche Kostensenkung bei der Gesamtmaßnahme ermöglichen. Hinck: „An der Verkehrssituation muss dringend etwas geändert werden - ebenso am Schulhof. Aber das muss auch zu geringeren Kosten gehen. Da sind nun zum Glück alle Parteien mit uns einig, wenn man den heutigen Aussagen Glauben schenken kann.“

Ungeachtet dessen befürwortet die SPD, dass der derzeitige Konzeptentwurf als Grundlage für einen Antrag auf Fördermittel genommen wird, der bis 30. Juni eingereicht werden muss. Klaus-Dieter Hinck: „Egal, was wir verwirklichen werden, auf Zuschüsse wollen wir nicht verzichten, wenn sie zu bekommen sind. Auch das fordern wir als SPD seit Monaten und finden es gut, wenn jetzt Anträge gestellt werden sollen.“

Homepage: SPD Bad Bramstedt